SUIT YOURSELF

Suit Yourself

Was eigentlich genau zeichnet eine wirklich gute Band aus? Oder noch konkreter: Woher rührt die wohl niemals endende Faszination für Gruppen wie Led Zeppelin, REM oder Stone Temple Pilots? Die Frage ist im Grunde genommen schnell zu beantworten: Besagte Gruppen schreiben gute Songs, die abseits von Trends, Moden oder studiotechnischen Gimmicks den Test der Zeit bestehen können, bei denen geographische oder stilistische Kriterien keine Rolle spielen und die auch in zehn und mehr Jahren bei Menschen warme Gefühle erzeugen. Die berühmte Floskel vom guten Ton, der die Musik macht, stimmt mehr denn je. Wer – bitteschön – will denn immer nur aufwendig gecastete Retortenbands, die genauso schnell wieder vergessen sind wie sie einst kamen? Die Welt wartet trotz gängiger Medienhypes auf organisch gewachsene Formationen, auf Gruppen, die auch ohne riesige Werbeetats die ersten schweren Jahre aufgrund ihres Talents und eines inneren Feuers überstehen. Die Welt wartet auf Bands wie Suit Yourself.                       

Suit Yourself sind das Paradebeispiel eines sich natürlich und konstant weiterentwickelten Rockacts, dessen Mitglieder nicht erst mit der Aussicht von Glanz, Glamour und Galas hinter dem Ofen hervorgelockt werden mussten. Die Band macht Musik aus tiefster Leidenschaft, ohne Schminke, ohne einstudierte Tanzschritte oder alberne Gastauftritte in Daily Soaps. Auf ihrem Debütalbum Rockola verknüpft sie zeitlose Gitarrenriffs mit melodiösen, zweistimmigen Gesängen, zeigt sich rhythmisch ebenso kraftvoll wie abwechslungsreich und sprengt die üblichen Genre-Schubladen. Alternative Rock? Ja, findet auch statt, aber nicht nur. Nu Metal? Keinerlei Berührungsängste, allerdings nicht etwa nur nach Schema F aufgearbeitet. Erwähnte da jemand den Begriff ´Psychoaktiver Pop`? Kein Zweifel: Hier wird gerockt, dass sich die Balken biegen, fließen poppige Elemente in süchtig machende Hooklines, schmettern schwere Rockgitarren hemmungslos gen Lärmpegel. Suit Yourself präsentieren ihre Kompositionen mit Energie, Rotz und Zärtlichkeit, ohne narzisstische Depressivität, sondern selbstbewusst, lauthals, bedingungslos. 

Seit Oktober dreht sich ihre erste Single ´Eldorado Sunrise` in unserem Musikkosmos, überzeugte die vierköpfige Band auf Tour mit Eat No Fish ihre Fans von Aachen bis Konstanz, von Gera bis Kaiserslautern. Jeden Abend, jede Minute ihrer aufregenden Live-Performance. Mit dem prächtigen ´Dear Morning` legen Suit Yourself jetzt sogar noch Kohlen nach. Ein Song wie heiße Lava, der sich über den Zuhörer legt, ihn im Klangwall unter sich begräbt, feurig heiß, faszinierend, nicht aufzuhalten. 

Von Stücken dieser Couleur und Intensität finden sich auf dem Debütalbum mehr als ein Dutzend. Songs, in denen Sänger Marc mit seiner exquisiten Stimme brilliert und Gitarrist Geges sein geschmackvolles, energetisches Spiel zur Perfektion bringt. Nicht verschwiegen darf in diesem Zusammenhang die jederzeit tight spielende und pulsierende Rhythmusfraktion um Bassist Idna und Schlagzeuger Andy, denn getanzt werden soll ja schließlich auch zu den Nummern. 

Das Grundprinzip, nach dem gute Songs auch einen ebenso fähigen Produzenten benötigen, um ihre gesamte Pracht entfalten zu können, gehört zu den goldenen Regeln des Geschäfts. Suit Yourself heuerten einen der Besten der Szene an: Chris Heil, der schon für David Bowie, Bryan Adams oder B.B. King arbeitete. Heil manövrierte mit zielsicherem Gespür die Aufnahmen in die goldene Mitte zwischen modernster Studiotechnik und der natürlichen Lebendigkeit einer Live-Show. 

Gegründet im Jahre 1994 erspielten sich Suit Yourself ihre musikalische Erfahrung durch zahllose Konzerte, supporteten dabei diverse namhafte Gruppen (und machten ihnen mit ihren feurigen Darbietungen so manches Mal das Leben schwer) und fütterten die ständig größer werdende Fangemeinde mit einigen Demo-Veröffentlichungen. Im Jahr 2000 folgte eine Art erster Ritterschlag: Suit Yourself gewannen den Wettbewerb ´Baden-Würtenberg-Rockt`, gehörten anschließend als einzige unsigned band zum Programm des 2001er Southside Festivals und weckten damit endgültig das Interesse großer Schallplattenfirmen. Wohl kein Zufall, dass F.A.M.E. Recordings den Zuschlag bekamen. Hier kooperieren zukünftig zwei engagierte Partner, die nur eines im Sinn haben: Gute Rockmusik! 

Und auf die werden die Fans nicht mehr lang warten müssen: Das Album Rockola steht ab März 2002 in den Plattengeschäften, auf Tour mit Die Happy und Sub7even wird garantiert kein Weg an dieser Band vorbei führen. Denn ihrem Motto ”you can only suit others if you suit yourself first” bleiben Marc, Geges, Idna und Andy auch anno 2002 treu.

 

DISCOGRAPHIE:

ELDORADO SUNRISE (Single, 2001)

DEAR MORNING (Single, 2001)

IT`S A SHAME (Single, 2002)

ROCKOLA (Album, 2002)

Offz. Homepage: www.suityourself.de

Auf Tour mit Sub7even - Konzert am 18.02.02 in Berlin...

 

Auf Tour mit DIE HAPPY - Konzert am 24.04.02 in Berlin. Außerdem spielte an diesem Abend auch SPN-X. Fotos vom Auftritt von SPN-X. Bericht und Fotos von DIE HAPPY... 

 

Tourdaten

 

 

 

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